
Jahrgang 81. Verheiratet. Vater. Systemischer Coach. Sexualberater. Paarberater. Konfliktcoach. Mediator. Ingenieur. Führungskraft. Prozessoptimierer. Imker. Bassist. Apfelbauer. Radfahrer. Vegetarier. Entdecker. Genießer. Ausprobierer. Interessierter. Zuhörer. Und noch viel mehr...
2007 Diplom-Ingenieur Mechatronik/Feinwerktechnik (Hochschule Esslingen)
2012 MBA Sustainability Management (Leuphana Universität Lüneburg)
2023 Systemischer Coach (die coachingakademie)
2024 Sexualberater (HIPS)
2024 Konfliktcoach (coatrain)
2025 Mediator (coatrain)
Und ganz viele Weiterbildungen, beispielsweise in: Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg, Humor in der Konfliktbearbeitung, Traumasensible Konfliktbegleitung, Shibari, Lead Change,...
Ich bin kein Coach, der sein Leben lang darauf gewartet hat, Coach zu werden. Ich habe viele Jahre in ganz anderen verschiedenen Bereichen gearbeitet, Verantwortung übernommen, Entscheidungen getroffen, Prozesse verändert, Menschen geführt und auch unzählige Male laut „Scheiße!“ geschrien.
Ich kenne die berufliche Welt mit all ihren Facetten genauso gut wie die privaten Seiten des Lebens – mit Beziehungen, Familie, Verantwortung, Veränderungen, Entscheidungen, Erfolgen, Fehlern, Scheitern, Aufraffen, Sackgassen, Emotionen, Sinnfragen, dem einen oder anderen Umweg und den Fragen, die man manchmal lieber erst einmal mit sich selbst ausmacht.
Das Wichtigste für mich und meine Gespräche ist Vertrauen. Ich wünsche mir, dass Du Dich bei mir wohlfühlen, Dich fallenlassen und offen über das sprechen kannst, was Dich beschäftigt – ohne, dass Du das Gefühl hast, Dich erklären, rechtfertigen oder verstellen zu müssen.
Ich arbeite systemisch, das heißt ich schaue nicht nur auf das, was gerade auf dem Tisch liegt, sondern auch auf die Zusammenhänge und Muster darunter: auf Beziehungen, Erfahrungen, Erwartungen, Wünsche, Bedürfnisse und die Menschen, die Teil Deines Lebens sind.
Dabei hilft mir meine analytische und strukturierte Seite. Ich höre genau hin, sortiere, stelle Zusammenhänge her und frage nach, wenn mir etwas nicht schlüssig erscheint. Manchmal gehe ich dabei auch einen unkonventionellen Weg oder stelle Fragen, die wehtun. Nicht, um Dich vorzuführen, sondern weil genau darin der entscheidende Blickwinkel stecken kann.
Offenheit, Respekt und Toleranz sind für mich selbstverständlich. Genauso wie Klarheit, Verbindlichkeit und die Verantwortung für meine Arbeit. Was wir miteinander besprechen, behandle ich respektvoll und vertraulich.
Und ja: Humor gehört für mich ebenfalls dazu. Nicht als Ablenkung von schwierigen Themen, sondern weil gemeinsames Lachen manchmal genau den Raum schafft, in dem etwas wieder leichter werden darf.
Mich interessieren Menschen und das, was zwischen ihnen passiert.
Wie Beziehungen entstehen. Warum sie manchmal schwierig werden. Warum wir uns immer wieder an denselben Punkten festfahren. Warum Nähe manchmal gut tut und manchmal zu viel wird. Warum wir etwas wollen und gleichzeitig Angst davor haben können. Warum wir uns manchmal selbst im Weg stehen. Und natürlich interessiert mich auch die Beziehung zu uns selbst.
Ich durfte in meinem Leben viele unterschiedliche Perspektiven kennenlernen: als Ehemann und Vater, als Freund und Kollege, als Führungskraft und Mitarbeiter, als Ingenieur und Prozessoptimierer, als Coach und Coachee. Ich habe erlebt, wie Menschen miteinander arbeiten, streiten, sich verstehen, aneinander vorbeireden und gemeinsam Lösungen finden. Ich habe erlebt, wie sich Beziehungen verändern. Wie sich Lebenssituationen verändern. Und dass Veränderungen längst nicht immer freiwillig, einfach oder angenehm sind.
Und ich kenne auch die andere Seite: Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen ich selbst gerne Unterstützung gehabt hätte und sie nicht gefunden habe, wie ich sie gebraucht hätte. Irgendwann habe ich deshalb aufgehört, darauf zu warten, dass jemand anderes das passende Angebot für mich hat.
Ich habe das Heft selbst in die Hand genommen. Aus Neugier. Aus persönlichem Interesse. Aus der Erfahrung, dass es manchmal einen Menschen von außen braucht, um wieder klarer zu sehen. Und aus dem Wunsch heraus, genau so ein Gegenüber für andere Menschen sein zu können.
Daraus ist mit der Zeit immer mehr geworden: fachliche Ausbildungen, Weiterbildungen, neue Perspektiven und schließlich dann 2023: der Beziehungsfreiraum.
Heute verbinde ich meine persönlichen Erfahrungen mit meiner fachlichen Arbeit.
Nicht, weil ich für alles eine Antwort habe.
Sondern weil ich weiß, wie wertvoll es sein kann, jemanden zu haben, mit dem man offen denken, reden, zweifeln, sortieren und manchmal auch lachen kann.
Meine Arbeit macht mir Spaß. Und gleichzeitig nehme ich sie sehr ernst.
Du kannst von mir erwarten, dass ich Dir aktiv zuhöre und nachfrage, wenn ich etwas nicht verstehe. Dass ich Dinge anspreche, wenn sie mir auffallen. Dass ich Dich nicht mit fertigen Antworten überschütte, nur weil eine schnelle Antwort einfacher wäre.
Du kannst erwarten, dass ich Dir mit Respekt begegne – unabhängig davon, wie ungewöhnlich Dein Anliegen für andere vielleicht sein mag.
Du kannst erwarten, dass ich Deine Entscheidungen respektiere. Ich werde Dir nicht sagen, wie Du Dein Leben zu führen hast.
Du kannst erwarten, dass ich meine fachlichen Grenzen kenne. Ich bin Coach, Berater und Mediator – und nicht Therapeut, Arzt, Anwalt, Sexworker oder jemand, der jedes Problem lösen kann.
Du kannst erwarten, dass ich mich weiterbilde und meine eigene Arbeit immer wieder hinterfrage. Was funktioniert? Was nicht? Wo habe ich etwas übersehen? Welche Perspektive fehlt vielleicht noch?
Du kannst erwarten, dass ich Deine Rückmeldungen über meine Arbeit und Methoden sehr ernst nehme. Bist Du mit dem Prozess zufrieden? Bist Du mir mir zufrieden? Was hat Dir geholfen? Was nicht? Was war für Dich wertvoll? Wie hast Du Dich gefühlt?
Und Du kannst erwarten, dass wir nicht zwanghaft irgendeine Methode durchziehen, nur weil sie gerade auf dem Plan steht.
Coaching, Beratung, Begleitung und Mediation sind etwas sehr Persönliches. Gerade wenn es um Themen geht, über die Du nicht mit jedem Menschen sprechen möchtest, muss die Chemie stimmen. Deshalb: Lern mich einfach kennen.
Das Erstgespräch zum Kennenlernen ist kostenlos und unverbindlich. Du kannst mir erzählen, was Dich beschäftigt, Fragen stellen und selbst herausfinden, ob Du Dich bei mir gut aufgehoben fühlst. Und wenn Du noch gar nicht weißt, wie Du anfangen sollst, ist das völlig in Ordnung.
Du musst Deine Situation nicht perfekt erklären können. Du kannst einfach erzählen, was gerade los ist. Wir lernen uns kennen und schauen gemeinsam, ob und wie ich Dich unterstützen kann. Das Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Dann ist das für den Moment einfach so. Das ist nicht schlimm und Du musst es auch nicht wissen. Ich unterstütze Dich dabei, herauszufinden, was gerade wichtig ist. Und wenn gerade etwas akut ist, das Dich beschäftigt oder belastet, dann melde Dich bei mir. Wir finden Zeit und Raum dafür – persönlich oder per Video-Call. Schreib mir oder ruf mich an und sag einfach: „Jens, ich weiß gerade nicht, was ich tun soll und wo ich anfangen soll.“ Das reicht für den Anfang.