Über Mich (Die ausführlichere und ehrliche Version).

Jens Friedrichs | beziehungsfreiraum

Wer Bin ich?

Moin. Ich bin Jens.

Jahrgang 81. Verheiratet. Vater. Systemischer Coach. Sexualberater. Paarberater. Konfliktcoach. Mediator. Ingenieur. Führungskraft. Prozessoptimierer. Imker. Bassist. Apfelbauer. Radfahrer. Vegetarier. Entdecker. Genießer. Ausprobierer. Interessierter. Zuhörer. Und noch viel mehr...

Formell: Abschlüsse.

2007 Diplom-Ingenieur Mechatronik/Feinwerktechnik (Hochschule Esslingen)

2012 MBA Sustainability Management (Leuphana Universität Lüneburg)

2023 Systemischer Coach (die coachingakademie)

2024 Sexualberater (HIPS)

2024 Konfliktcoach (coatrain)

2025 Mediator (coatrain)

 

Und ganz viele Weiterbildungen, beispielsweise in: Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg, Humor in der Konfliktbearbeitung, Traumasensible Konfliktbegleitung, Shibari, Lead Change,...

Informell: Erfahrungen.

Ich bin kein Coach, der sein Leben lang darauf gewartet hat, Coach zu werden. Ich habe viele Jahre in verschiedenen Bereichen gearbeitet, Verantwortung übernommen, Entscheidungen getroffen, Prozesse verändert, Menschen geführt und auch unzählige Male laut „Scheiße!“ geschrien.

Ich kenne die berufliche Welt mit all ihren Facetten genauso gut wie die privaten Seiten des Lebens – mit Beziehungen, Familie, Verantwortung, Veränderungen, Entscheidungen, Erfolgen, Fehlern, Scheitern, Aufraffen, Sackgassen, Emotionen, Sinnfragen, dem einen oder anderen Umweg und den Fragen, die man manchmal lieber erst einmal mit sich selbst ausmacht.

Wie arbeite ich? Meine Werte und Sichtweisen.

Das Wichtigste für mich und meine Gespräche ist Vertrauen. Ich wünsche mir, dass Du Dich bei mir wohlfühlen, Dich fallenlassen und offen über das sprechen kannst, was Dich beschäftigt – ohne, dass Du das Gefühl hast, Dich erklären, rechtfertigen oder verstellen zu müssen.

Ich arbeite systemisch, das heißt ich schaue nicht nur auf das, was gerade auf dem Tisch liegt, sondern auch auf die Zusammenhänge und Muster darunter: auf Beziehungen, Erfahrungen, Erwartungen, Wünsche, Bedürfnisse und die Menschen, die Teil Deines Lebens sind.

Dabei hilft mir meine analytische und strukturierte Seite. Ich höre genau hin, sortiere, stelle Zusammenhänge her und frage nach, wenn mir etwas nicht schlüssig erscheint. Manchmal gehe ich dabei auch einen unkonventionellen Weg oder stelle Fragen, die wehtun. Nicht, um Dich vorzuführen, sondern weil genau darin der entscheidende Blickwinkel stecken kann.

Offenheit, Respekt und Toleranz sind für mich selbstverständlich. Genauso wie Klarheit, Verbindlichkeit und die Verantwortung für meine Arbeit. Was wir miteinander besprechen, behandle ich respektvoll und vertraulich.

Und ja: Humor gehört für mich ebenfalls dazu. Nicht als Ablenkung von schwierigen Themen, sondern weil gemeinsames Lachen manchmal genau den Raum schafft, in dem etwas wieder leichter werden darf.

Was Motiviert mich an den Herausforderungen anderer?

Mich interessieren Menschen und das, was zwischen ihnen passiert.

Wie Beziehungen entstehen. Warum sie manchmal schwierig werden. Warum wir uns immer wieder an denselben Punkten festfahren. Warum Nähe manchmal gut tut und manchmal zu viel wird. Warum wir etwas wollen und gleichzeitig Angst davor haben können. Warum wir uns manchmal selbst im Weg stehen. Und natürlich interessiert mich auch die Beziehung zu uns selbst.

Ich durfte in meinem Leben viele unterschiedliche Perspektiven kennenlernen: als Ehemann und Vater, als Freund und Kollege, als Führungskraft und Mitarbeiter, als Ingenieur und Prozessoptimierer, als Coach und Coachee. Ich habe erlebt, wie Menschen miteinander arbeiten, streiten, sich verstehen, aneinander vorbeireden und gemeinsam Lösungen finden. Ich habe erlebt, wie sich Beziehungen verändern. Wie sich Lebenssituationen verändern. Und dass Veränderungen längst nicht immer freiwillig, einfach oder angenehm sind.

Und ich kenne auch die andere Seite: Es gab Zeiten in meinem Leben, in denen ich selbst gerne Unterstützung gehabt hätte und sie nicht gefunden habe, wie ich sie gebraucht hätte. Irgendwann habe ich deshalb aufgehört, darauf zu warten, dass jemand anderes das passende Angebot für mich hat.

Ich habe das Heft selbst in die Hand genommen. Aus Neugier. Aus persönlichem Interesse. Aus der Erfahrung, dass es manchmal einen Menschen von außen braucht, um wieder klarer zu sehen. Und aus dem Wunsch heraus, genau so ein Gegenüber für andere Menschen sein zu können.

Daraus ist mit der Zeit immer mehr geworden: fachliche Ausbildungen, Weiterbildungen, neue Perspektiven und schließlich dann 2023: der Beziehungsfreiraum.

Heute verbinde ich meine persönlichen Erfahrungen mit meiner fachlichen Arbeit.

Nicht, weil ich für alles eine Antwort habe.

Sondern weil ich weiß, wie wertvoll es sein kann, jemanden zu haben, mit dem man offen denken, reden, zweifeln, sortieren und manchmal auch lachen kann.

Was kannst Du von mir erwarten?

Meine Arbeit macht mir Spaß. Und gleichzeitig nehme ich sie sehr ernst.

Du kannst von mir erwarten, dass ich Dir aktiv zuhöre und nachfrage, wenn ich etwas nicht verstehe. Dass ich Dinge anspreche, wenn sie mir auffallen. Dass ich Dich nicht mit fertigen Antworten überschütte, nur weil eine schnelle Antwort einfacher wäre.

Du kannst erwarten, dass ich Dir mit Respekt begegne – unabhängig davon, wie ungewöhnlich Dein Anliegen für andere vielleicht sein mag.

Du kannst erwarten, dass ich Deine Entscheidungen respektiere. Ich werde Dir nicht sagen, wie Du Dein Leben zu führen hast.

Du kannst erwarten, dass ich meine fachlichen Grenzen kenne. Ich bin Coach, Berater und Mediator – und nicht Therapeut, Arzt, Anwalt, Sexworker oder jemand, der jedes Problem lösen kann.

Du kannst erwarten, dass ich mich weiterbilde und meine eigene Arbeit immer wieder hinterfrage. Was funktioniert? Was nicht? Wo habe ich etwas übersehen? Welche Perspektive fehlt vielleicht noch?

Du kannst erwarten, dass ich Deine Rückmeldungen über meine Arbeit und Methoden sehr ernst nehme. Bist Du mit dem Prozess zufrieden? Bist Du mit mir zufrieden? Was hat Dir geholfen? Was nicht? Was war für Dich wertvoll? Wie hast Du Dich gefühlt?

Und Du kannst erwarten, dass wir nicht zwanghaft irgendeine Methode durchziehen, nur weil sie gerade auf dem Plan steht.

Methoden, Modelle und Impulse.

Ein gutes Gespräch ist für mich mehr als einfach nur miteinander zu reden. Manchmal fehlt der passende Ausdruck für das, was innerlich passiert. Manchmal scheint völlig klar zu sein, was gesagt wurde – und beim Gegenüber ist trotzdem etwas ganz anderes angekommen. Und manchmal drehen sich Gedanken, Gespräche oder Konflikte immer wieder um denselben Punkt.

Deshalb arbeite ich nicht nur mit Fragen und Gesprächen, sondern nutze je nach Anliegen unterschiedliche Methoden, Modelle und Übungen. Nicht nach einem festen Plan und nicht, weil eine bestimmte Methode bei jedem Menschen funktionieren müsste. Entscheidend ist, was zu Dir oder Euch, zur jeweiligen Situation und zum Ziel unserer Gespräche passt.

 

Kommunikation verstehen und bewusster gestalten.

Kommunikation spielt in allen (meinen) Gesprächen eine zentrale Rolle. Das gilt für Partnerschaften, Familien, Freundschaften und berufliche Beziehungen ebenso wie für das Einzel- oder Paarcoaching. Denn auch dort geht es häufig darum, Gedanken und Emotionen zu sortieren, eigene Bedürfnisse und Werte zu benennen oder sich auf ein Gespräch mit anderen vorzubereiten. Wir schauen darauf, wie Botschaften gemeint sind, wie sie beim Gegenüber ankommen und welche Muster sich möglicherweise wiederholen.

Wenn mehrere Menschen beteiligt sind, können wir außerdem gemeinsame Gesprächsvereinbarungen ("allgemeine Gesprächsbedingungen") entwickeln: Was brauchen die Beteiligten, um offen sprechen und einander zuhören zu können? Wie gehen wir mit Unterbrechungen, Vorwürfen, Rückzug oder Überforderung um? Dabei geht es nicht um starre Regeln, sondern um Bedingungen, unter denen ein hilfreiches und möglichst faires Gespräch möglich wird.

Dabei können das WWW-Feedback, das Kommunikationsquadrat und Elemente der Gewaltfreien Kommunikation helfen. Auch aktives Zuhören, das Benennen von Emotionen, Bedürfnissen und Werten sowie das Konkretisieren pauschaler Aussagen gehören dazu. Aus „immer“, „nie“ oder „typisch“ wird dann eine konkrete Situation, über die wir tatsächlich sprechen können.

 

Andere Perspektiven einnehmen.

Systemische Fragen können dabei helfen, eine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dazu gehören beispielsweise zirkuläre Fragen, Skalierungs- und Ausnahmefragen oder die Wunderfrage. Auch ein Reframing, ein bewusster Perspektivwechsel oder eine ungewohnte und manchmal paradoxe Frage kann Bewegung in Gedanken bringen, die sich bisher im Kreis gedreht haben.

Dabei geht es nicht darum, Dir meine Sichtweise überzustülpen. Vielmehr suchen wir nach weiteren möglichen Sichtweisen, die neben Deiner bisherigen Betrachtung ebenfalls Platz haben dürfen.

 

Zusammenhänge sichtbar und erlebbar machen.

Nicht alles lässt sich allein durch Worte erfassen. Beziehungen, Konflikte, innere Spannungen oder unterschiedliche Anteile können deshalb auch mithilfe von Stühlen, Gegenständen oder Figuren dargestellt werden. Solche Aufstellungen ermöglichen es, Abstände, Verbindungen und Positionen sichtbar zu machen und eine Situation aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.

Auch die Arbeit mit inneren Anteilen und – wenn es passend und hilfreich ist – mit dem Bild des inneren Kindes kann dabei unterstützen, wiederkehrende Gefühle und Reaktionen besser zu verstehen. Fantasiereisen und andere Vorstellungsübungen können einen zusätzlichen Zugang zu Wünschen, Ängsten oder möglichen Veränderungen eröffnen.

 

Ressourcen entdecken und Veränderungen ausprobieren.

Wir schauen nicht nur auf das, was schwierig ist. Ebenso wichtig ist die Frage, was bereits gelingt, welche Fähigkeiten und Erfahrungen Du mitbringst und wann ein Problem weniger stark oder vielleicht gar nicht auftritt.

Manchmal entsteht daraus ein kleiner Impuls für den Alltag: etwas bewusst beobachten, ein Gespräch anders beginnen, eine gewohnte Reaktion unterbrechen oder etwas Neues ausprobieren. Nicht als Hausaufgabe mit Leistungskontrolle, sondern als Möglichkeit, Veränderungen außerhalb unserer Gespräche zu erproben.

 

Worte für Bedürfnisse, Emotionen und Werte finden.

Gerade Bedürfnisse, Emotionen und persönliche Werte sind manchmal schwer zu benennen. Wir spüren, dass etwas nicht stimmt, wissen aber noch nicht genau, ob wir enttäuscht, verletzt, überfordert, wütend oder verunsichert sind. Manchmal fühlen wir zwar, können jedoch nicht genau ausdrücken, was wir in diesem Moment brauchen. Ähnlich ist es mit den eigenen Werten: Oft wird erst in einem Konflikt sichtbar, was uns wirklich wichtig ist.

Die folgenden Übersichten können Dir dabei helfen, die passenden Worte zu finden und Deine Gedanken zu sortieren. Sie sind weder Test noch vollständige Checkliste, sondern eine Einladung zum Nachdenken und zum Gespräch.

 

→ Liste mit Bedürfnissen als PDF öffnen ("Was brauche ich?")

→ Liste mit Emotionen als PDF öffnen ("Was fühle ich?")

→ Liste mit persönlichen Werten als PDF öffnen ("Was ist mir wichtig?")

 

Keine Methode ist Pflicht oder Selbstzweck. Ich erkläre, was ich vorschlage und warum ich es in der jeweiligen Situation für hilfreich halte. Und wenn etwas für Dich oder Euch nicht passt, sich merkwürdig anfühlt oder schlicht nicht hilfreich ist, dann darf und soll das ausgesprochen werden.

Unser Kennenlernen.

Coaching, Beratung, Begleitung und Mediation sind etwas sehr Persönliches. Gerade wenn es um Themen geht, über die Du nicht mit jedem Menschen sprechen möchtest, muss die Chemie stimmen. Deshalb: Lern mich einfach kennen.

Das Erstgespräch zum Kennenlernen ist kostenlos und unverbindlich. Du kannst mir erzählen, was Dich beschäftigt, Fragen stellen und selbst herausfinden, ob Du Dich bei mir gut aufgehoben fühlst. Und wenn Du noch gar nicht weißt, wie Du anfangen sollst, ist das völlig in Ordnung.

Wie geht es weiter?

Du musst Deine Situation nicht perfekt erklären können. Du kannst einfach erzählen, was gerade los ist. Wir lernen uns kennen und schauen gemeinsam, ob und wie ich Dich unterstützen kann. Das Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Du weißt gerade nicht, wo und wie Du anfangen sollst?

Dann ist das für den Moment einfach so. Das ist nicht schlimm und Du musst es auch nicht wissen. Ich unterstütze Dich dabei, herauszufinden, was gerade wichtig ist. Und wenn gerade etwas akut ist, das Dich beschäftigt oder belastet, dann melde Dich bei mir. Wir finden Zeit und Raum dafür – persönlich oder per Video-Call. Schreib mir oder ruf mich an und sag einfach: „Jens, ich weiß gerade nicht, was ich tun soll und wo ich anfangen soll.“ Das reicht für den Anfang.