Sexualberatung:

Über Sex zu sprechen, kann schwieriger sein als Sex zu haben.

Sexualität kann schön, erfüllend, lustvoll und verbindend sein. Gleichzeitig kann sie verunsichern, Druck machen, Streit auslösen oder irgendwann einfach verschwinden. Vielleicht ist Deine Lust weniger geworden. Vielleicht funktioniert etwas nicht so, wie Du es möchtest. Vielleicht hast Du Fantasien, Wünsche oder Fragen, über die Du mit Deinem Partner, Deiner Partnerin oder überhaupt niemandem sprechen kannst. Vielleicht möchtest Du besser verstehen, warum Du Dich sexuell gerade so fühlst. Oder Du möchtest einfach einmal laut aussprechen können, was bisher nur in Deinem Kopf existiert.

Erkennst du dich wieder?

Vielleicht geht es bei Dir um …

  • weniger Lust auf Sex als früher,
  • unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse in Deiner Beziehung,
  • Sex, der zum Streit- oder Druckthema geworden ist,
  • Nähe, die noch da ist, während Sexualität kaum noch stattfindet,
  • Schwierigkeiten mit Erektion, Erregung, Lubrikation oder Orgasmus,
  • Schmerzen oder andere Beschwerden beim Sex,
  • Wünsche oder Fantasien, für die Du Dich schämst,
  • Kinks, Fetische oder andere sexuelle Interessen,
  • die Frage, ob das, was Dich erregt, eigentlich „normal“ ist,
  • wenn Dating-Apps, Matches und Kontakte mehr Raum einnehmen, als Dir guttut,
  • Unsicherheit darüber, was Du sexuell möchtest,
  • eine sexuelle Orientierung, die Dich beschäftigt oder verunsichert,
  • die Frage, wo Du gerade mit Deiner eigenen Sexualität stehst,
  • den Wunsch nach einer offenen Beziehung oder einer anderen Beziehungsform,
  • einen Seitensprung, der Eure Beziehung und Eure Sexualität verändert hat,
  • Veränderungen der Sexualität nach Krankheit, Geburt oder anderen großen Lebensereignissen,
  • den Wunsch, Deine eigene Sexualität besser zu verstehen,

... oder es geht um etwas ganz anderes - Du musst Dein Anliegen nicht in eine dieser Kategorien einordnen können.

Worüber sprechen wir?

Über das, was für Dich gerade wichtig ist. Du bestimmst, worüber Du sprechen möchtest und wie weit Du im Gespräch gehen möchtest. Ich gebe Dir keine sexuellen Anweisungen und schreibe Dir auch nicht vor, wie Deine Sexualität oder Deine Beziehung aussehen sollte. Wir schauen gemeinsam darauf, was hinter Deinem Anliegen steckt, welche Bedürfnisse und Wünsche eine Rolle spielen und welche Möglichkeiten Du hast. Es darf persönlich werden. Es darf emotional werden.

Du musst dich für Deine Sexualität nicht rechtfertigen.

Es gibt nicht die eine richtige Sexualität. Nicht die eine richtige Häufigkeit. Und auch nicht das eine richtige Beziehungsmodell. Entscheidend ist, ob das, was Du lebst oder leben möchtest, für Dich stimmig ist – und ob alle Beteiligten damit einverstanden sind. Bei mir kannst Du auch über Dinge sprechen, bei denen Du bisher nicht wusstest, mit wem. Unsere Gespräche bleiben Gespräche: Es findet kein körperlicher oder sexueller Kontakt statt.

Ein wichtiger Hinweis.

Sexualberatung kann eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung nicht ersetzen. Wenn hinter einem sexuellen Problem körperliche oder psychische Ursachen vermutet werden, kann eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung sinnvoll sein. Wenn Dein Anliegen außerhalb meines fachlichen Rahmens liegt, sage ich Dir das offen und empfehle Dir gegebenenfalls eine passende andere Anlaufstelle.

Wie geht es weiter?

Du musst Deine Situation nicht perfekt erklären können. Du kannst einfach erzählen, was gerade los ist. Wir lernen uns kennen und schauen gemeinsam, ob und wie ich Dich unterstützen kann. Das Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Du weißt gerade nicht, wo und wie Du anfangen sollst?

Dann ist das für den Moment einfach so. Das ist nicht schlimm und Du musst es auch nicht wissen. Ich unterstütze Dich dabei, herauszufinden, was gerade wichtig ist. Und wenn gerade etwas akut ist, das Dich beschäftigt oder belastet, dann melde Dich bei mir. Wir finden Zeit und Raum dafür – persönlich oder per Video-Call. Schreib mir oder ruf mich an und sag einfach: „Jens, ich weiß gerade nicht, was ich tun soll und wo ich anfangen soll.“ Das reicht für den Anfang.